Nein zum Stempelsteuer-Bschiss

NEIN am 13. Februar 2022 zum Stempelsteuer-Bschiss

Ein weiteres Privileg für Aktionäre und Finanzsektor? Das ist unfair. Nur eine kleine Minderheit von Unternehmen und Vermögenden profitieren von der Abschaffung der Stempelsteuer. Arbeitnehmende gehen leer aus. 

Nur Krisengewinner und Grossverdiener werden entlastet.

Von der Abschaffung der Stempelsteuer profitieren nur Reiche sowie Unternehmen, die in der Krise Profite schöpfen konnten. Für KMU, die für eine Sanierung Neukapital brauchen, besteht jetzt schon ein Freibetrag.

Arbeitnehmende
gehen leer aus.

In der Corona-Jahrhundertkrise haben viele die Stelle verloren oder mussten Lohnkürzungen hinnehmen. Jetzt will das Parlament Besserverdienenden und profitablen Firmen Steuergeschenke machen. Normale Arbeitnehmende und RentnerInnen haben keinen Rappen davon.

Steuerprivileg für den Finanzsektor.

Auf Finanztransaktionen wird keine Mehrwertsteuer erhoben. Heute schafft die Stempelsteuer wenigstens einen teilweisen Ausgleich. Fällt sie weg, erhält der Finanzsektor ein unnötiges Steuerprivileg, das nicht zu rechtfertigen ist.

Das Geld wird von Spitälern, ÖV und Schulen gebraucht.

Die Einnahmenausfälle betragen mehrere hundert Millionen Franken. Das erhöht den Spardruck auf wichtige Dienstleistungen und Einrichtungen. Damit einige wenige profitieren können, müssten alle Verschlechterungen hinnehmen.

Pierre-Yves Maillard

«Die Stempelsteuer abschaffen, während obligatorische Abgaben und Krankenkassen-Prämien für alle steigen? Zu diesem unverschämt ungerechten Vorschlag braucht es ein klares Nein.» 

Pierre-Yves Maillard, Präsident des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes

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